Meine 5 Beweggründe Grafikdesigner zu werden:

Die camera-Magazin Hefte der 60er-Jahre aus dem Fotostudio meiner Großmutter

1982 begann ich zu fotografieren. Im Haus meiner Großeltern befanden sich noch im Keller Fotomagazine. Und zwar mit das hochwertigste, was damals in 60er-Jahren im Handel war. Camera. Der Layoutaufbau, seine Großzügigkeit, die künstlerische Fotografie, das Design im Innenteil jedes Mal erfrischend anders. Diese Erlebniswelt innerhalb eines Magazins hat bei mir bleibenden Eindruck hinterlassen.

Das FAZ-Magazin gestaltet von Willy Fleckhaus

Zu Hause gab es die FAZ. Und jeden Freitag zusätzlich das FAZ-Magazin. Gestaltet von Art Direktor Willy Fleckhaus. Ein Genie. Ein Typograph. Ganz besonders kommt seine Handschrift in der Gestaltung des Inhaltsverzeichnisses zum Vorschein. Blätterte man weiter, war es gefüllt von hervorragenden Auftragsarbeiten internationaler Illustratoren und Fotografen. Und die Typografie immer mit dem Bild gehend. Spannungsvoll. Ideenreich.

Mein Praktikum bei J. Walter Thompson/Frankfurt in der Ford-Unit 1984

Von Januar’ 84 bis Oktober’ 84 war ich in der Ford-Unit bei JWT Praktikant. Die Unit hatte eine ganze Etage und beschäftige nur für diesen Kunden an die 40 Mitarbeiter. 4 Designteams, 2 Produktioner. JWT hatte damals 360 Mitarbeiter, allein nur in Frankfurt. Ich arbeite bei Kreativen, aber auch vor allem in der Produktionsüberwachung, beim Traffic. Hier kamen alle Maßnahmen zusammen und ich lernte schnell den gesamten Prozess der Realisierung kennen. Seitens Kreativität verknüpft mit damaliger aktueller Medientechnik.

Der FAZ-Artikel Berufe in der Werbung 1984

Während des Praktikums bei JWT fiel mir auch dieser Artikel in die Hände. Damit begann ich eine gute aktuelle Übersicht des Bildungsangebots und Jobangebots. Das Bild vom träumenden freien Art Direktor dem gerade noch nichts eingefallen ist, stimmt.

Meine Nikon FE und das S/W-Fotolabor im Keller meines Elternhauses

Nach dem Abschluss der Schulzeit und vor Beginn der Bundeswehr Zeit übermachte mir mein Vater seine Nikon FE. Das hat vieles bei mir verändert. Es war der Startpunkt mit meinen Augen die Welt festzuhalten. Zu gestalten und kreativ tätig zu werden. Das hier gezeigte Motiv fotografierte ich auf einer Fußgängerbrücke über der Autobahn A5 zwischen Frankfurt und Gießen. Mein erstes gestaltetes Selbstporträt.

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